Zentrale Marinefunkleitstelle OKM Koralle

Auf dem Gelände der ehemaligen zentralen Marinefunkleitstelle / OKM „Koralle“ existiert eine Hochbunkerruine (nach neuesten Erkenntnissen bald nach dem Krieg mit mehreren zeitlich versetzten Sprengungen durch die Sowjets zerstört), welcher sich im Jahr 2005 als Modell T 750 entpuppt hat. Die Eingangsvorbauten sind trotz der Sprengungen erhalten geblieben. Unter anderem die kerbenartigen Streifen an den Außenwänden der Ruine sind identisch mit denen des T 750 Artilleriestraße, Bremerhaven. Es wird sich beim Hochbunker Koralle um den am weitesten im Landesinneren gelegenen bisher bekannten T 750 handeln. Weiter handelt es sich um den speziellen Luftschutzbunker der auch als Marineleitstelle bekannten „Koralle“. Teile der Leitstelle werden zudem in dem Bauwerk bombensicher untergebracht gewesen sein. Ein im Jahr 2005 entdeckter Bericht, in welchem auch der Bunker auftaucht.

So richtig hat die Geheimniskrämerei um die Bunkerlandschaft von Lobetal (Barnim) nie aufgehört. Noch heute erzählt man sich zwischen Bernau und Lanke von Schätzen, die möglicherweise im unterirdischen Reich von Großadmiral Dönitz auf Bergung warten. Das alles sei Unsinn, meint Hans Richter, der die Bunker-Anlage inzwischen wie seine Hosentasche kennt. Der Mitsiebziger hat in den letzten Jahren gemeinsam mit Dieter Holz, dem Gründer einer „Bunker-Aktionsgemeinschaft“ und anderen Enthusiasten das gesamte Areal untersucht und vermessen. Gestöbert wurde zur einstigen Marine-Führungsstelle der Nazis auch in diversen Archiven.

Weiterlesen mit samt Bildern könnt könnt ihr auf http://www.truppenmannschaftsbunker.de/objekte/objektefortsetzung/bernau/bu.html

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