Welche Drohne ist die nächst passendste für Berliner AR.Drone?

Aus Drohnen kann man eine Wissenschaft machen, das musste ich in den letzten Wochen feststellen. Lest hier meinen Bericht über die Suche nach einer nächst passenden Drohne für mich.

Eigentlich würde ich ja gerne bei der Parrot AR.Drone 2.0 bleiben und ich werde auch bei dieser bleiben, weil sie einem unzählige Möglichkeiten bietet, die man mit anderen unter umständen nicht hat, doch grenzt sie einen in gewissen Bereichen ein. Euch werden auch noch viele tolle Sachen mit und von der AR.Drone erwarten aber Große höhen und weite Entfernungen sind mit der AR.Drone kaum machbar. Zwar kann man vieles verbessern aber für das Geld, welches man für die Verbesserungen reinsteckt,kann man auch gleich was größeres kaufen. Doch was ist das nächst Größere und Bessere für einen Anfänger wie mich in diesem Sport? Da ich mir ein Finanzielles Limit von maximal 2000,00 Euro gesetzt habe inkl. Fernsteuerung und FPV Ausrüstung, habe ich mich auch nur mit jeweiligen Modellen beschäftigt. Es galt aber vorab, folgende Punkte fest zu stellen…

Wo will man damit Fliegen?

  • Fliegen auf Feldern und Wiesen
  • Fliegen an verlassenen Industrieanlagen (Kundschaftsflüge)
  • Fliegen an kleinen bis Mittleren Denkmälern & Wahrzeichen
  • Kleine Auftragsarbeiten wie Grundstückfotografie & Objektbegutachtung

Was soll die Drohne nach Möglichkeit können?

  • GPS Unterstützung
  • Videos in Full HD (1080p)
  • Sportliche Wendigkeit und Agilität
  • FPV Flüge (Sicht aus der Ich- Perspektive)

Nun könnte man meinen, dass aufgrund der Beschreibung von oben, die Drohne DJI Phantom eine nächst bessere Wahl wäre. Die Phantom Drohne gehört zu den RTF Drohnen (Ready to Fly) aber dann kann ich auch meine AR.Drone 2.0 auf RC umrüsten, einen größeren Akku oder zwei Akkus anbringen, eine GoPro die in beiden Fällen gesondert gekauft werden muss, anbringen und damit weiter fliegen. Das Ergebnis ist dann quasi das Gleiche. Unabhängig davon, dass mir das Design nicht so ganz gefällt, könnte es ruhig ein Stück größer und komplexer sein. Möchte jedoch sagen, wer ein besseres Einsteiger Modell als die Parrot AR.Drone sucht, ist mit dem Phantom sehr gut dran.

Die nächst größere Modellreihe, die es einem ermöglich selbst Dinge zu erweitern und zu verbessern, ist die DJI F550 Drohne. Hier muss man jedoch alles selbst machen. An dieser Drohne ist nichts vormontiert aber alles aufeinander abgestimmt wie bei der AR.Drone. Man kann diese zwar halb vollständig kaufen aber dennoch müssen Teile wie die Steuerung, das GPS, Motoren und andere Module selbst eingebaut werden.

Dem kommt der einfache Modulbau der DJI Naza V2 Einheiten sehr zu Gute. Einfach alles zusammen stecken und Los fliegen. Auch die Programmierung ist sehr Benutzerfreundlich. Eine Vielzahl von Modulen für Steuerung, App Nutzung und Co. lassen viele Möglichkeiten der individuellen Konfiguration zu. Man ist jedoch in Sachen Tragfähigkeit und Motoren- Bestückung etwas eingeschränkt. Hat aber, wenn man die Kamera Technik weg lässt, mit dem F450 eine ziemlich sportliche Drohne im Hanger. Die Luxusausführung wäre dann der DJI S800 Evo, dieser liegt allerdings weit über dem, was ich ausgeben möchte. Außerdem weiß ich auch nicht, ob die restlichen NAZA Komponenten eingebaut werden können, die ich eigentlich haben möchte.

Die Alternative wäre dann die Tarot FY690S Drohne mit einer DJI NAZA V2 Ausstattung. Und hier kann man dann wirklich alles selbst bestimmen. Es kann fast jeder Motor und Propeller Montiert werden und ein Abfluggewicht von um die 3 Kilogram genutzt werden. Doch sich mit Motorenleistungen, Propellegrößen und Akkus zu beschäftigen ist eine Wissenschaft für sich allein, es gibt zwar zahlreiche Community Tipps und Tools im Internet, welche einem dabei helfen Einzelheiten richtig zu berechnen, aber es ist und bleibt eine komplizierte Entscheidung, die einem beim Model F550 und S800 Evo abgenommen wird.

Wenn man jetzt einmal die mögliche Ausstattung bei Seite lässt, dann wirkt die F550 Drohne recht stabil. Jedoch meinen viele Nutzer, die Centerplatten sind zu instabil, wodurch die Drohne nicht ruhig fliegt. Daher wäre wohl die FY690S Drohne die bessere Wahl, auch wegen der Flugzeit und der leichten Carbon Bauweise, allerdings dafür auch zerbrechlicher rüber kommt. Ich tendiere momentan zwischen den beiden Modellen F550 und FY690S, weil beide ihre Vorteile haben. Die eine wäre ein super Einstieg, die andere auch aber leider auch gleich ein Stück komplexer.

Beide Drohnen Typen reizen mich und ich würde gerne beide Drohnen Typen nutzen, fliegen und testen wollen, aber ich werde es wohl mit der FY690S probieren, da sich diese zusammenklappen lässt und die Komponenten im späteren dasein einfacher ausgetauscht werden können oder an einer anderen Drohne weiter genutzt werden können. Die Ersatzteile sind bei beiden Modellen günstig. Klar ist jedoch, das die FY690S noch weniger zum abstürtzen gedacht ist als die F550.

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