Drohnen Labor | Verwendung von Arduinos im Multicopter-Bereich

Arduino ist eine Elektronik-Plattform, die auf ganz simple zu bedienender Hard- und Software beruht. Entstanden im Ivrea Interaction Design Institute war das interaktive Arduino-Projekt von Anfang an als Werkzeug für Nutzer ohne Elektronikkenntnisse oder Fertigkeiten im Programmieren gedacht.

Sowohl Hardware als auch Software funktionieren als Open-Source. Das heißt, alle Anwender können sowohl die Boards (Hardware) wie auch die integrierte Entwicklungsumgebung (Software IDE) ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen. Die Software läuft auf fast allen gängigen Betriebssystemen und ist selbst für Anfänger kinderleicht zu handhaben. Gleichzeitig ist sie flexibel genug für versierte Anwender, die damit anspruchsvolle Ideen und Vorhaben umsetzen können. Deshalb kamen A.s weltweit bereits tausendfach erfolgreich zum Einsatz. Da viele Nutzer ihre Erfahrungen mit anderen teilen, entwickelt sich das Projekt kontinuierlich weiter.
Was lässt sich mit A.s so alles anstellen?

Arduino-Bords können Eingaben lesen (z.B. einen Knopfdruck, ein Lichtsignal, eine Nachricht) und in einen gewünschten Ausgang umwandeln (z.B. Einschalten einer Lichtquelle, Aktivieren eines Motors, Veröffentlichen der Nachricht). Kreative Köpfe haben das beispielsweise genutzt, um ein interaktives Puzzle für Sehbehinderte zu entwerfen oder ein Gerät, das Gesten in Tastenanschläge „übersetzt“. Architekten, Designer und Künstler realisieren mithilfe der Boards interaktive Prototypen und Installationen.

Ebenso gut lassen sich As zum Steuern von eigenständigen Objekten einsetzen oder aber um deren Interaktion mit Softwareanwendungen auf dem Computer zu realisieren. Diese Anwendungsgebiete sind natürlich auch für Flugobjekte interessant und brachten uns sofort auf Ideen. Weil uns auch diverse Kundenanfragen zum Thema erreichten, haben wir begonnen, uns intensiver mit Arduino-Steuerungen zu beschäftigen.

Wofür nutzt Berliner AR.Drone das Arduino-System?

Im Zuge unseres NOAA-Satelliten-Projekts basteln wir derzeit an einem Windmesser sowie einem Temperatur- und Luftdruck-Logger für unsere eigene Wetterstation. Bis zum Sommer 2017 sollen Piloten aus der Region und Gäste, die gerade vor Ort sind, kostenlos online auf die Daten zur Wetteranalyse zugreifen können. Gern wollen wir Piloten noch detailliertere Wetterinformationen für Regionen in und um Berlin anbieten. Über geeignete Standorte für eine weitere Station – etwa auf dem Lübarser Berg oder auf dem Arkenberger Berg – bahnen sich gerade Gespräche an.

Die Themen Drohnenabwehr und Instrumente für Drohnen beschäftigen uns ebenfalls gerade. Denn mithilfe von As können verschiedene Vorrichtungen für Flugobjekte realisiert werden, beispielsweise Beleuchtungen für den Nachtflug. Auch Drohnenabwehrsysteme sind denkbar, indem Drohnen mittels einer Arduino-Steuerung per Richtfunksignal gestört werden.

On Top sind wir dabei, eine Abwurfvorrichtung für die DJI Phantom 3 Professional Drohne zu entwerfen, mit der in Notfällen Erste-Hilfe-Sets, Lebensmittel- und Trinkwasserrationen und andere Pakete abgeworfen werden können. Sobald wir damit fertig sind, wollen wir dieses von uns entwickelte Abwurfsystem Interessenten aus dem Non-Profit-Bereich frei zur Verfügung stellen. Menschen, die anderen helfen wollen, können dann kostenlos darauf zugreifen oder sich inspirieren lassen und das System weiterentwickeln.

Maßgeschneiderte Konzepte sind unsere Stärke

Kein Projekt gleicht dem anderen. Gefragt sind fast immer exklusive Lösungen. Das Arduino-Projekt bietet hierfür eine große Flexibilität. In unseren Projekten arbeiten erfahrene Experten, die sich mit den Finessen des Systems bestens auskennen. Deshalb gelingt es uns, für jede Anfrage eine absolut individuelle Lösung zu entwickeln und zugleich ein hohes Maß an Funktionalität sicherzustellen.

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