Unsere Mitwirkung an den Dreharbeiten zum TV-Film „Tod im Internat“

„Tod im Internat“ lautete der Arbeitstitel des 2016 gedrehten Fernsehfilms, der im Auftrag des ZDF von der TV60 Filmproduktion GmbH gedreht wurde. Der Krimi befasst sich mit dem fiktiven und mysteriösen Verschwinden einer Schülerin aus dem Elite-Internat Erlengrund. Das junge Mädchen sticht jedoch durch ein kleines Detail in ihrer persönlichen Biografie aus dem Gros ihrer Mitschüler heraus: Sie ist die Tochter eines hohen Verfassungsschutzbeamten (gespielt von Joachim Król). Die LKA-Ermittlerin Isabell Moosbach (dargestellt von Nadja Uhl) wird beauftragt dem Verschwinden und möglichen Verbrechen verdeckt auf den Grund zu gehen. Moosbach war einstmals jedoch selbst Schülerin dieses Internats und sieht sich in diesem Sinne nicht nur beruflich bedingten Hürden gegenüber, sondern muss sich im Verlauf ihrer Ermittlungen auch mit längst vergessen geglaubten persönlichen Erinnerungen auseinandersetzen. Erinnerungen, die vielleicht sehr viel weniger nur ruhende Vergangenheit sind, als ihr lieb sein könnte. (ZDF Erstausstrahlung Teil 1: 09.10.2017,  Teil 2: 11.10.2017, 20:15 Uhr)

Aber was hat diese Filmproduktion nun mit dem Team von Berliner AR.Drone zu tun? Nun, tatsächlich waren wir mit unserer Expertise und unserem Equipment an den Arbeiten der TV60 Filmproduktion beteiligt. Wir kreierten insgesamt 4 Drohnen für die Filmcrew. Dabei handelte es sich anspruchsvolle Modelle, die dem Bereich der „Race Copter“ oder „FPV Racer“ zugeordnet werden können. Ausgestattet mit entsprechend leistungsfähigen Kameras realisierten die Racer auch die Produktion von Bildmaterial – natürlich in Full HD. Da diese technisch aufwändigen Geräte dem ZDF Film nicht nur als Dekoration dienen sollten, stellten wir auch zwei Drohnenpiloten.

Wir von Berliner AR.Drone waren über die Dauer von zwei Tagen an den Dreharbeiten beteiligt, inbegriffen waren Arbeiten am Drehort Berlin in abendlichem Setting und am entsprechenden Folgetag bei Tageslicht. Die Vorbereitungen nahmen insgesamt 3 Monate unserer Zeit in Anspruch, die wir angesichts unserer Teilnahme an der spannenden Filmproduktion auch gern aufbrachten. Zu Gute kamen uns dabei die Erfahrungen aus der Film- und Fernsehbranche, die wir in den vergangenen Jahren bereits machen konnten.

Durchaus geplant waren die Verluste und Zerstörungen von Teilen unserer technischen Ausrüstung während des Drehs der TV60 Filmproduktion. So beendete eine FPV Brille ihre Dienste mit einem Sturz ins Wasser, eine Fernbedienung verabschiedete sich und zwei unserer Drohnen zerschellten an einer Kirchenmauer. Zwar freuten wir uns darauf, diese spektakulären Zerstörungen im filmischen Endergebnis erneut sehen zu dürfen, aber gerade die Liebe zur Technik, die uns von Berliner AR.Drone auszeichnet, sorgte letztlich dafür, dass wir die Zerstörung unseres aufwändig gefertigten Equipments mit einem Gefühl von Unwohlsein verfolgten. Versehentlich landete eine weitere Drohne in dem Grabo-See, wurde anschließend durch Taucher geborgen und von uns auf Vollständigkeit geprüft und fachgerecht entsorgt. Wesentlich sicherer ging es für Technik und Schauspieler bei jenen Szenen zu, die mit Hilfe von Blue- und Green-Boxes erstellt wurden.

Die Dreharbeiten haben uns sehr viel Spaß gemacht – wir danken dem großartigen Filmteam für die tolle Zusammenarbeit und wünschen dem ZDF und der TV60 Filmproduktion weiterhin viel Erfolg! Gern stehen wir auch für erneute Aufträge zur Verfügung!

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