Der Wirbelringstadium Effekt bei Drohnen

Bei Hubschraubern kann es unter gewissen Umständen zum so genannten Wirbelringstadium Effekt kommen. Das ist ein gefährlicher Zustand, der nur bei einer geringen Horizontalgeschwindigkeit entsteht. Der Hauptrotor des Hubschraubers erzeugt in diesem Fall einen Abwind, der den Hubschrauber nach unten sinken lässt.

Der Unterschied zwischen herkömmlichen Hubschraubern und so genannten Drohnen besteht darin, dass eine Drohne ein unbemannter Hubschrauber ist, die über einen Computer von Drohnen-Piloten virtuell gesteuert wird. So etwas ist durch die heutige weit fortgeschrittene Kamera- und Bildtechnik möglich geworden. Drohnen werden überwiegend für militärische Zwecke, gelegentlich aber auch für andere Zwecke eingesetzt.

Aufgrund der besonderen Technik von Drohnen liefern diese besonders detailgetreue Bilder vom Kampfgeschehen, wenn sie mit einer geringen Überfluggeschwindigkeit unterwegs sind. Die Drohnen-Piloten sind häufig emotional, aber auch physisch überlastet, gerade weil sie weit weg vom eigentlichen Kampfgeschehen agieren müssen. Diese Tätigkeit erfordert ein hohes Maß an Konzentration.

Die Gefahr, wie oben anhand der Funktionsweise eines herkömmlichen Hubschraubers bereits erläutert, besteht darin, dass gerade bei einer sehr geringen horizontalen Geschwindigkeit besagte Abwinde entstehen, die dann in einem Absturz des Hubschraubers enden können, wenn der Pilot nicht sofort reagiert. Es ist daher logisch, dass diese Gefahr bei Drohnen noch größer ist, weil hier die geringe Überfluggeschwindigkeit oft gefordert ist, um besonders genaue Aufnahmen zu bekommen und so die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Wirbelringstadium Effekt kommt, selbstverständlich ansteigt. Der Pilot, der diese Drohne nur virtuell fliegt, muss dann sofort reagieren. Ist er auch nur einen Moment lang abgelenkt, kann es so sehr schnell zu einem Absturz der Drohne kommen.

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