Der Bismarckturm in Burg, Spreewald

Etwa einen Kilometer nordöstlich von der kleinen Stadt Burg im Spreewald erhebt sich der Schloßberg mit einer Höhe von 9 Metern. An dieser Stelle wurde in den Jahren 1915 bis 1917 ein 27 Meter hoher Turm errichtet.

Zum anderen stellt dieses Bauwerk ein Zeugnis der Bismarck-Denkmalsbewegung dar, die nach dem Tode des ersten deutschen Reichskanzlers Otto Graf von Bismarck im Jahre 1898 in ganz Deutschland Spuren hinterließ. Der Turm erlebte bis heute eine wechselvolle Geschichte. Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges bestiegen Tausende von Besuchern den Turm, während des Krieges diente er als Beobachtungspunkt der Luftwaffe, 1951 wurde er umbenannt in den „Turm der Jugend“, seit Herbst 1990 heißt der Turm wieder Bismarckturm. Damit wurde ein Aussichtsturm geschaffen, der einen weiten Blick über die einmalige Landschaft des Burger Spreewaldes gestattet. Und Mittlerweile finden zahlreiche Veranstaltungen vor der Kulisse des Bismarckturmes statt. Die „Nacht der Kürbisgeister“ im Oktober oder die „Spreewälder Sagennacht“ im Mai sind nur einige davon.

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